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Stadt.Land.Welt.Web: Entwicklungszusammenarbeit als Friedenspolitik? Das Beispiel Mali Ziel 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen

Stadt.Land.Welt. – Web
Digitale Vortragsreihe zur Agenda 2030
Als einen „Weckruf an die Menschheit“ bezeichnete Bundesentwicklungsminister Gerd Müller die durch die Corona Pandemie ausgelöste Krise. Anfang Mai erläuterte er den Journalisten der Rheinischen Post, dass "der Immer-Weiter-Schneller-Mehr-Kapitalismus der letzten 30
Jahre aufhören" müsse, denn ein anderer Umgang mit Mensch und Natur sei die
Voraussetzung dafür, diese Krise bewältigen und weitere abwenden zu können.
Mit dem langsamen Wiedereintreten in eine neue Normalität gibt es aktuell neben den persönlichen Fragen auch viele gesellschaftspolitische Fragestellungen, die die Menschen bewegen. Was werden wir als Gesellschaft aus der Krise gelernt haben? Werden wir unsere Wirtschaft nachhaltiger gestalten oder gibt es danach ein fatales "weiter so“ oder „jetzt erst recht“? Welche Auswirkungen hat die Krise auf die Spaltung der Welt in arm und reich im globalen Maßstab? Werden sich die sozialen und ökologischen Verwerfungen
verschlimmern oder gibt es einen neuen Gestaltungswillen und Solidarität - gerade auch mit den ärmeren Ländern?
Die 17 Ziele / Sustainable Development Goals der Agenda 2030, die von den Vereinten Nationen im Jahr 2015 verabschiedet wurden, stellen für die Weltgemeinschaft ein realisierbares Zukunftsprogramm dar. Wie steht es um die 17 Ziele – ist ihre Umsetzung gefährdet oder gibt es gerade jetzt eine Chance der Wende? Stadt.Land.Welt. – Web befragt Expert*innen nach dem Stand des Zielesets als Ganzes und nach dem Stand einzelner Ziele.

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Entwicklungszusammenarbeit als Friedenspolitik? Das Beispiel Mali
Ziel 16: Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen


Trotz der starken Präsenz deutscher Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und des Auslandeinsatzes der Deutschen Bundeswehr erfahren die Bürger*innen in Deutschland kaum etwas über die aktuelle Situation in Mali. Dabei zeigt dieses Beispiel viele Herausforderungen für die Etablierung eines Nachhaltigen Friedens, dem 16. Ziel der SDG. Wichtige Komponenten eines solchen Friedens sind die Förderung der staatlichen und nicht-staatlichen Strukturen vor Ort. Welche Rolle die Bundesrepublik Deutschland bzw. Deutsche Organisationen in diesem Prozess spielen können, werden Jürgen Koch, ehemaliger Landesdirektor der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und Martin Westphal Regionalleiter Westafrika mit Sitz in Mali des Instituts für Internationale Zusammenarbeit des deutschen Volkshochschul-Verbandes e.V. (DVV International) aufzeigen.

Über die Referenten:
Jürgen Koch begann seine berufliche Laufbahn am Südasien-Institut Heidelberg der Universität Heidelberg als Wissenschaftlicher Mitarbeiter. Er war Leiter der Auslandsabteilung einer DGB-Gewerkschaft, bevor er in Brüssel für ein britisches Beratungsunternehmen arbeitete. In Brüssel wechselte er 1998 zur damaligen GTZ (Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit), deren dortiger Vertretung er sechs Jahre leitete. Für die GIZ war er danach Leiter des Büros in Thailand, des Regionalbüros Golf in den Vereinigten Arabischen Emiraten, von 2015 bis 2019 Direktor der GIZ in Mali und im letzten Jahr u.a. Interims-Abteilungsleiter für den Bereich Westafrika der GIZ.

Martin Westphal, Regionalleiter Westafrika bei DVV International, arbeitet seit vielen Jahren in der Erwachsenenbildung, zunächst in der beruflichen Fortbildung, danach als Pädagogischer Mitarbeiter in der Weiterbildung für gewerkschaftlich organisierte Betriebsräte und Vertrauensleute. Danach übernahm er die Leitung einer Heimvolkshochschule, daran anschließend für mehrere Jahre die Geschäftsführung der Volkshochschule Delmenhorst gGmbH. Seit März 2020 arbeitet er für DVV International und ist seit Juli 2020 in Bamako, Mali, in seiner jetzigen Funktion tätig.




Kooperationspartner:
Engagement Global, Außenstelle Baden-Württemberg, Bayern, Deutscher Volkshochschulverband DVV und DVV International, Bayerischer Volkshochschulverband, Volkshochschulverband Baden-Württemberg

Das Seminar im Web!
Sie melden sich an, wir senden Ihnen einen Link und alle weiteren Informationen per E-Mail zu und Sie nehmen „live“ an Ihrem Webinar teil.
In der Regel können Sie also von zu Hause aus teilnehmen, bitte beachten Sie dennoch die jeweilige Kursbeschreibung.
Aus organisatorischen Gründen bitte wir um Anmeldung bis spätestens zwei Tage vor Webinarbeginn. Bei späteren Anmeldungen kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter 0881 927 833 8.

Status: Anmeldung möglich

Kursnr.: J1323WHM

Beginn: Mi., 14.07.2021, 19:00 - 20:30 Uhr

Dauer: 1x

Kursort: Livestream, mitmachen von überall

Gebühr: Gebührenfrei

Downloads: Für diesen Kurs sind keine Dokumente vorhanden.


Datum
14.07.2021
Uhrzeit
19:00 - 20:30 Uhr
Ort
Livestream, mitmachen von überall




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